• Was ist das E-Patientendossier und wann kommt es?

    Was ist das E-Patientendossier und wann kommt es?

    Man hat viel davon gehört, aber was genau ist eigentlich das elektronische Patientendossier, kurz EPD? Ursprünglich sollte es im April 2020 kommen, doch die Lancierung wurde verschoben.

    Was ist das elektronische Patientendossier?

    Das elektronische Patientendossier (EPD) fasst persönliche Dokumente mit Informationen rund um unsere Gesundheit zusammen. Diese Daten sollen sowohl für Sie als auch für Ihre Gesundheitsfachpersonen (z.B. Spitäler oder den Hausarzt) jederzeit abrufbar sein. Sie sollen bestimmen können, wer welche Dokumente wann einsehen darf.

    Das EPD ist keine Krankengeschichte. Nebst dem EPD führt Ihre Gesundheitsfachperson für Sie weiterhin eine persönliche Krankengeschichte. Diese enthält weit mehr Informationen als das EPD.

    Hinweise: Wer nicht will, muss kein elektronisches Patientendossier (EPD) haben. Das EPD ist freiwillig. Krankenversicherer werden keinen Zugang zum EPD haben.

    Welche Dokumente werden abgelegt?

    Beispiele für Dokumente, die z.B. die Hausärztin oder das Spital speichert:

    • Impfausweis
    • Röntgenbilder
    • Rezepte
    • Spital- oder Arztberichte

    Auch Sie können Dokumente in Ihrem EPD speichern. Beispielsweise das Brillenrezept, ein Arztzeugnis oder Ihre Blutdruckwerte.

    patientendossier.ch

  • Alltagstipps für Senioren – auf Video

    Der Anteil der Menschen zwischen 65 und 79 Jahren in den europäischen Ländern wird von 15 % im Jahr 2010 auf 25 % im Jahre 2035 ansteigen. Der biologische Alterungsprozess führt dazu, dass die funktionellen Fähigkeiten abnehmen. Einschränkungen  und Abhängigkeiten in der Ausführung von Aktivitäten des alltäglichen Lebens (ADL) nehmen zu. Jedoch kann durch den Einsatz von Hilfsmitteln, oder das Erlernen von alternativen Bewegungsabläufen das  Bewegungsverhalten älterer Menschen positiv beeinflusst werden.

    Die ZHAW, eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig – praxisnah und wissenschaftlich fundiert ist, hat dazu Videoclips über alternative Bewegungsstrategien zum Erhalt der Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens erarbeitet.

    Videoclips mit  Informationen über Strategien zur Erleichterung der Ausführung von ADLs ermöglichen Senioren ihre Unabhängigkeit zu erhalten. Betreuende Angehörige können somit entlastet werden. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten bekommen mit dem Videomaterial visualisierte Therapieinhalte an die Hand, welches sie ihren Patienten zur Verfügung stellen können.

    Im Rahmen eines EU Projekts hat die ZHAW mittels einer systematischen Literaturrecherche, einer Datenbankanalyse, sowie drei Fokusgruppen mit Senioren, betreuenden Angehörigen und Health Professionals Probleme bei Aktivitäten des alltäglichen Lebens analysiert. Ebenso wurden die Wünsche  und Bedürfnisse der Zielgruppen  bezüglich der technischen, gestalterischen und inhaltlichen Darbietung der Videoclips erhoben.

    Basierend auf diesen Resultaten wurden 23 Clips mit ADL-Strategien gedreht und zielgruppengerecht  zusammengestellt. Sie sind auf Deutsch, Italienisch und Französisch verfügbar und  im Internet frei zugänglich.

    Die Videos der ZHAW können hier angeschaut werden.

  • Konzept als Ausweg aus dem Lockkdown

    Schutzkonzept: “Öffnung von Pflegeheimen für Besucher*Innen”

    Viele Bewohner*Innen von Alterszentren und Institutionen von Menschen mit einer Beeinträchtigung dürfen seit Wochen ihre Angehörigen nicht mehr sehen. Zwar gibt es mehr und mehr Heime und Institutionen, die es ihren Bewohner*Innen ermöglichen, mit der “Coronabox”, eine der auf dem Markt angebotenen Besucherboxen, ihre Liebsten wenigstens durch eine Scheibe zu sehen und über Telefon oder – wie bei der Coronabox – über eine ungefährliche Öffnung mit ihnen zu sprechen.

    Schon bald aber dürfte der “Lockdown” auch für Alters- und Pflegeheime sowie andere Institutionen aufgehoben werden, wenn sie ein entsprechendes Schutzkonzept für die Wiedereröffnung für Besucher vorlegen können.

    Wir erarbeiten zusammen mit der SBS Training & Rettung GmbH, Emmen, massgeschneiderte Schutzkonzepte für Pflegeheime und andere Institutionen, die ihr Haus für Besucher*Innen wieder öffnen wollen.

    Rufen Sie uns an, Tel. 044 558 90 34, und seien Sie eines der ersten Heime, die ein solches Schutzkonzept vorweisen kann. Sie erfreuen und schützen damit nicht nur Ihre Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch deren Angehörige und sind für zukünftige Pandemien gut gewappnet.