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E-Health: Skepsis in der Schweiz nimmt zu

Die Skepsis bezüglich der Digitalisierung im Gesundheitswesen nimmt in der Schweizer Bevölkerung zu. Das zeigt das Swiss eHealth-Barometer 2020. Laut der Umfrage sind aktuell weniger Personen dazu bereit, Gesundheitsdaten elektronisch zu speichern, als noch im Vorjahr. Während 2019 noch 66 Prozent der Befragten damit einverstanden waren, sind es mittlerweile noch 57 Prozent. Auch nahm innert Jahresfrist der Anteil jener zu, die sich dazu (noch) keine klare Meinung gebildet haben. Und schliesslich erklärt sich – erstmals seit Befragungsbeginn 2013 – nur eine Minderheit mit dem Austausch ihrer Gesundheitsdaten unter Behandelnden einverstanden (47 %).

Das Swiss eHealth-Barometer 2020 wurde von GFS.Bern im Auftrag der InfoSocietyDays durchgeführt. Wie es in einer Mitteilung heisst, befragte das Forschungsinstitut dabei 2462 Gesundheitsfachpersonen aus den Tätigkeitsfeldern Ärzteschaft, IT in Spitälern, Apotheken, Alters- und Pflegeheime, Nonprofit-Spitex-Basisorganisationen, Kantone, Pflegeleitungen in Spitälern sowie auch 1207 Schweizerinnen und Schweizer.

EPD nach wie vor gefragt

Der Studie zufolge unterstützt allerdings nach wie vor eine relative Mehrheit der Bevölkerung die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD). Etwas mehr als ein Drittel der Befragten kann sich auch die eigene Verwendung eines solchen vorstellen.

Eröffnen möchten die Teilnehmenden ein EPD in erster Linie bei ihren Hausärztinnen und Hausärzten. Auch kämen dafür andere Anbieter, insbesondere Apotheken, in Frage. «Gerade vor dem Hintergrund der Einführung des elektronischen Patientendossiers erscheint es wichtig, dass die Bevölkerung eingehend über dessen Ausgestaltung, Ziele und Nutzen aufgeklärt wird», schreibt GFS im Communiqué.

Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.computerworld.ch